Die ganze Schule jongliert -
ein Projekt für Kopf, Herz und Hand
 

Warum eignet sich Jonglieren in der Schule besonders gut?

  • Damit konzentriert bzw. mit grosser Aufmerksamkeit gelernt werden kann, braucht es zwischendurch Bewegung.

  • Vernetzung des Gehirns

  • Förderung mehrerer koordinativer Fähigkeiten

  • Förderung der "schwächeren" Hand

  • Die SchülerInnen folgen ihrem eigenen (Jonglier-)Tempo! Machen also individuelle Lernfortschritte.

  • Jonglieren kann man überall.

  • Die meisten SchülerInnen wollen jonglieren können.

Wann und wo jonglieren die SchülerInnen?

Die Lehrpersonen machen Jonglieren in ihrem Unterricht immer wieder zum Thema:

  • Jonglierpausen im Schulzimmer, im Schulhausgang oder auf der Treppe

  • Lernen in Bewegung: Zahlenreihen oder Wörter werden während einer Jonglierbewegung (mit einem Ball, zwei, drei oder vier Bällen) gelernt.

  • Bewegungshausaufgaben: Jonglieren wirkt als Bewegungsförderer auch zu Hause.

Haben alle SchülerInnen ihr eigenes Jongliermaterial?

Die Schule verteilt am Anfang des Schuljahres allen SchülerInnen drei Tücher (1. und 2. Klasse) bzw. drei Bälle (3. - 6. Klasse) und eine Jonglierbroschüre in einem Säcklein. Am Ende des Schuljahres wird das Jongliermaterial von der Schule wieder eingezogen. Falls die SchülerInnen das Material nicht oder beschädigt zurück geben, müssen sie dafür aufkommen. Die Schule leiht also den SchülerInnen das Jongliermaterial für ein Jahr aus - wie das Mathematik-Buch.

Der folgende Film gibt dir einen guten Einblick, ...

  • wie Jonglieren - du, ich, wir alle!! an der Schule umgesetzt wird.

  • wo und wann an der Schule und zu Hause jongliert wird.

  • was Lehrpersonen und Wissenschaftler zu diesem Projekt sagen.

Quelle: bewegungsfreundliche Schule, Zahner et al. 2012